Zahncremes

Zahnpasten können nach verschiedenen Anwendungsbereichen unterteilt werden und sollten entsprechend ausgewählt und eingesetzt werden.
   
Universalcremes: wie es der Name schon sagt, geeignet für ein breites Anwendungsgebiet
   
Kinderzahncremes: der Altersphase geschmacklich und bezüglich des Flouridgehaltes angepasst
   
Zielrichtung Kariesprophylaxe: Wirkungsvolle Flouridzugabe mit besonders die Zahnoberfläche reinigenden Zusätzen
   
Zielrichtung Zahnfleischerkrankungen: entzündungshemmende, keimmindernde, z.T. durchblutungsfördernde Zusätze, weniger abrasive Putzkörperzusätze
   
Zahnpasten mit hoher Abrasivität: Gedacht gegen verstärkte Tendenzen farbiger Ablagerungen; wegen des hohen Schleifkörpergehalts nicht öfter als 1-2 x pro Woche anwenden; weniger geeignet bei Patienten mit Zahnfleischproblemen
   
Zahncremes bei empfindlichen Zähnen: enthalten wenig Schleifkörper, dafür desensibilisierende Zusätze
   
Prothesenzahnpasten: Effekt umstritten, jedoch nicht unrichtig
   
Spezialzahncremes: besondere Zusammensetzungen sind z.T. sehr erwünscht, z.B. keine Schaumbildner, ohne Menthol/Pfefferminz (Allergien/Homöopathie), kein Flourid (vor Schilddrüsenuntersuchungen) u.v.m.
   
Zahnpasten sollten ruhig auch schmecken, da das die Freude am Zähneputzen fördert.